Startseite > News > Presse und Erfolge > Ein Basler Abend in der St. Jakobshalle

Ein Basler Abend in der St. Jakobshalle

Marco Chiudinelli wollte alles vorkehren, um bei seinem Heimauftritt in der St. Jakobshalle wie vor zwei Jahren, als er die zweite Runde erreichte, maximale Voraussetzungen zu haben. Deshalb entschied sich der 25-jährige Baselbieter für ein Zimmer im Hotel statt im nicht sehr weit entfernten Elternhaus in Kaiseraugst.

«Ich habe das schon vor zwei Jahren so gemacht. Es ist einfacher für mich, so den Turnierrhythmus zu finden. Zu Hause zu schlafen ist nicht das Gleiche. Es ist ja eh speziell, hier in Basel anzutreten», erklärte Chiudinelli am Nachmittag vor seinem Ernstkampf gegen David Ferrer, die Nummer 15 der Welt und aktuell drittbester Spanier hinter Nadal und Robredo.
Die Unterkunftsfrage zu lösen war einfach. Schwerer fiel Chiudinelli die athletische Vorbereitung, denn wegen Knieschmerzen musste er einige Zeit komplett pausieren. «Seit dem letzten Freitag kann ich wieder voll trainieren und belasten», erklärte der vierte Schweizer im ATP-Ranking, «für die Davidoff Swiss Indoors reicht dies. Aber eigentlich wollte ich die Basis legen, um nach der Basler Woche in Korea und in der Ukraine drei gut besetzte Challengers bestreiten und den Schwung, den mir das US Open verlieh, weiter auszunutzen. Nun werde ich sehen, wie weit die konditionellen Reserven reichen.» Am US Open hat Chiudinelli in der Qualifikation positiv überrascht und dann zwei Runden gewonnen (Fernando Vicente und Feliciano Lopez), ehe Richard Gasquet in vier Sätzen etwas zu stark war.

Nur vom Fernsehen. Den heutigen Gegner David Ferrer, für den die Jahresstatistik der ATP aktuell 39 Siege und 24 Niederlagen ausweist, kennt Chiudinelli «nur vom Fernsehen ein wenig». Er wisse, dass sich der Spanier sehr gut bewege, eine starke Vorhand habe und von hinten sehr solid sei. «Ein interessanter Gegner. Aber ich kenne ihn nicht im Detail, deshalb werde ich noch mit ein paar Leuten und vor allem auch mit meinem Coach Jan de Witt reden. «Ich habe gern viele Infos über meine Gegner. Das ist mir recht wichtig, auch wenn ein Match dann nicht genau so läuft wie vorgestellt. Es kommt selten vor, dass überhaupt nichts stimmt, was man so erfährt.»

 
wilson_logo_sm.gif
bankcoop
basler.gif
 
finanzwerk
 
manosport_sm