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sagen sie mal Seppli Kacovsky

Rogers Rückkehr auf unsere Anlage freut mich enorm. Es wird das erste Mal seit den Davidoff Swiss Indoors 2003 sein, dass ich ihn live spielen sehe. Wenn immer möglich, verfolge ich seine Spiele am Fernsehen und gratuliere ihm dann auch per SMS. Und ein wenig stolz bin ich schon, dass ich einige Jahre sein Trainer war.

Gibt es bei OB gegenwärtig Nachwuchs, der annähernd das Potenzial Federers hat?

Nein, das zu hoffen, wäre wohl auch vermessen. Aber auch wenn man etwas bescheidener mit einem Marco Chiudinelli vergleicht, der ja auch unserer Nachwuchsförderung entsprungen ist, so sehe ich im Moment kaum jemanden. Erfreulich ist aber, dass wir in der Breite sehr stark sind, in unseren Clubtrainings werden rund 100 Jugendliche gefördert.

Von Ihrer reichen Erfahrung her: Welche Tipps würden Sie einem jungen Talent heute geben, das eine nationale oder internationale Karriere anstrebt?

Zuerst würde ich ihm sagen, dass Talent alleine bei weitem nicht reicht. Mit harter Arbeit ist dagegen vieles möglich, ein Jakob Hlasek oder George Bastl beispielsweise waren oder sind nicht unbedingt mit übermässig viel Talent gesegnet. Die Einstellung muss stimmen und dann sollte auch die finanzielle Unterstützung vorhanden sein. Auf Spitzenebene ist Tennis leider ein sehr teurer Sport. twi

 
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